Traumasensible Arbeit im familienrechtlichen Kontext

Obwohl die traumasensible Arbeit in der Kinder- und Jugendhilfe schon vor Jahrzehnten Einzug gehalten hat, geriet sie 2013 aufgrund der politischen Weltlage und der Zunahme kriegstraumatisierter Kinder und Jugendlicher stärker in den Fokus. Häufig erleben Fachkräfte Unsicherheit und Ohnmachtsgefühle in ihrem Umgang und Handeln mit dieser Personengruppe und befürchten, die Kinder und Jugendlichen ungewollt in Situationen zu bringen, die eher re-traumatisierend als unterstützend wirken. Daraus resultiert häufig der Ruf nach Traumatherapie in der Hoffnung, dass diese die Verantwortung übernimmt und die Kinder „heilt“. Traumatherapie kann zwar unterstützen, ist aber nur EIN Baustein in der traumasensiblen Arbeit mit Kindern und Jugendlichen. Um Kinder und Jugendliche im Alltag zu unterstützen und Re-Traumatisierungen vorzubeugen, müssen Fachkräfte in ihren Einrichtungen ein traumasensibles Milieu schaffen. So können wiederkehrende Schwierigkeiten und pädagogische Probleme analysiert und verstanden und adäquat reagiert werden. In der Fortbildung soll Wissen über Psychotraumatologie und traumapädagogische Konzepte angeeignet werden, die in der eigenen Praxis adaptiert werden können. So sollen die Kinder und Jugendlichen, aber auch die Fachkräfte mehr Sicherheit und Selbstwirksamkeit erfahren. Ausführlich informieren und zur Weiterbildung an unserem Institut ils anmelden können Sie sich unter: https://ilf-berlin.de/fortbildungen.html

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